Die Brautschuhe

bridal shoes

© fotolia – haber1965

Die Brautschuhe

Die Schuhe sind nach dem Brautkleid das wichtigste Accessiore. Da werden vor allem die Damen unter uns nickend zustimmen. Zu einem alltäglichen, eleganten Schuh unterscheidet sich der Hochzeitsschuh vor allem in der Farbe und teilweise im Material. Die Farbe ist vorzugsweise weiß, creme oder rosé. Beim Material wird eine feine Oberfläche aus zartem Leder oder Satin bevorzugt. Dieser filigrane Schuh kann mit Perlen, Pailletten oder Schleifen verziert sein. Für die Wahl der Brautschuhe gibt es keine Faustregel, doch ein paar wichtige Punkte gibt es zu beachten.

 

Wichtige Tipps

Farbe:

Das Brautkleid und die Schuhe müssen farblich auf alle Fälle aufeinander abgestimmt werden. Zu einem weißen Kleid paßt einfach nur ein weißer Schuh. Das gleiche gilt, wenn die Braut in ihrem Traumkleid in der Farbe „elfenbein“ heiraten möchte. Auch hier müssen die Schuhe unbedingt die gleiche Farbe haben, damit das Arrangement stimmig wirkt.

Modell:

Welches Modell passt zu meinem Kleid? Hier gilt vor allem der Hinweis, je aufwändiger das Brautkleid verarbeitet ist, desto schlichter sollte der Schuh sein. Hat sich die Braut für ein Kleid im reduzierten Stil entschieden, so kann hier gerne ein extravaganter Schuh dazu getragen werden. Zu festlichen, langen Hochzeitskleidern passen Klassiker wie Pumps.  Brautschuhe im Sandaletten-Stil passen ebenso perfekt dazu. Sehr edel wirken Slingpumps-Modelle. Bei kurzen Brautkleidern passen idealerweise Schuhe mit Stiletto-Absatz oder klassiche High Heels. Dieses Arrangement ist vor allem für kleinere Frauern geeignet. Es verlängert optisch das Bein und lässt die Silhouette schlanker wirken.

Absatzhöhe:

Hier ist alles möglich. Bräute, die es gewohnt sind in hohen Schuhen zu laufen, können gerne aus dem großen Sortiment einen eleganten Schuh mit Absatz wählen. Für Ungeübte wäre ein Schuh mit kleinem Absatz angebrachter. Um eine gute Figur auf der Tanzfläche zu machen, kann die Braut im Vorfeld mit ihren neuen Schuhen laufen üben. Das ist ein wertvoller Tipp, denn die Brautschuhe sollten vorher unbedingt eingetragen werden. Falls die Sohle zu rutschig ist, hilft hier ein alter Trick. Die Sohle kann mit einem Schmirgelpapier bearbeitet und angeraut werden. So lässt sich mancher Sturz auf der Tanzfläche vermeiden.

Kleiderlänge:

Für die Braut ist die Wahl, welches Kleid sie bei ihrer Hochzeit tragen wird wohl die Wichtigste. Das ist auch gut so und steht an erster Stelle. Hat sie ihr Traumkleid gefunden, so kann anschließend dazu ein passender Schuh gewählt werden. Nun geht es an die Feinabstimmung. Die meisten Brautkleider müssen in der Länge individuell auf die Braut angepasst werden.  Bei der gemeinsamen Anprobe von Schuh und Kleid kann die endgültige Kleiderlänge festgelegt werden. So entsteht ein perfektes Bild der Braut.

 

Fazit

Es gibt eigentlich nur einen wichtigen Tipp, den die Braut beim Kauf ihrer Hochzeitsschuhe beachten sollte: Bequem muss er sein! Der Hochzeitstag ist für die Brautleute ein Marathon, der früh morgens beginnt und erst spät in der Nacht endet. Dazwischen liegen unendlich viele Schritte und Tänze. Für einen bequemen Schuh wird die Braut unendlich dankbar sein. Wenn sie am Ende des Festes denkt: „… ich hätte noch Stunden mit meinem Traumprinzen weitertanzen können …“,dann hat sie den richtigen Schuh gefunden. Glückwunsch!

Winterhochzeit

© 123rf – Maksim Shebeko

Winterhochzeit – Märchenhochzeit

Wer eine Winterhochzeit plant, dem ist das Staunen der Gäste sicher. Für viele ist es eine Schnapsidee. Doch eine Hochzeit in den Wintermonaten kann schon am Anfang des Jahres zum Highlight werden. Durch eine Dekoration mit viel Glitzer in Gold und Silber könnt ihr eure Gäste verzaubern und in eine andere Welt eintauchen. Das ist Romantik pur.

Eine Winterhochzeit muss ebenso wie eine Hochzeit in den Sommermonaten gut geplant werden. Hier gibt es jedoch ein paar andere wichtige Punkte, die man beachten sollte. Idealerweise wird eine Winterhochzeit im Januar oder Februar gefeiert, um dem Weihnachtstrubel aus dem Weg zu gehen. Obwohl eine Hochzeit zu diesem Zeitpunkt eher seltener ist, gilt trotzdem sich rechtzeitig einen Termin beim Standesamt geben zu lassen und frühzeitig die Einladungskarten verschicken.

 

Die Location

Da bei einer Winterhochzeit vorwiegend innen gefeiert wird, ist es wichtig eine stimmungsvolle Location zu finden, die auch zum Brautpaar passt. Lasst ruhig eure Gedanken schweifen und zieht eine mondäne Feier auf einem Schloß oder Landgut in Betracht. Im Winter sind die exquisiten Locations oft um einiges günstiger als zur Hochsaison in den Sommermonaten. Auch die anderen Dienstleister wie Fotografen, DJ’s und Catering-Firmen locken mit Sonderkonditionen während der Wintersaison. Eine Hochzeit in den verschneiten Bergen wird zum absoluten Wintermärchen. Anders als in der Stadt, wo die Straßen oft grau vom Schneematsch bedeckt sind, ist die Landschaft in ein glitzerndes Weiß gehüllt.

 

Die Hochzeitskleidung

Auch in puncto Hochzeitskleidung muss bei einer Winterhochzeit auf nichts verzichtet werden. Ein atemberaubendes Kleid mit Spitze oder rückenfrei kann gerne getragen werden. Dennoch sollte sowohl das Brautpaar, als auch die Hochzeitsgesellschaft sich den winterlichen Verhältnissen anpassen. Für die Braut gilt auf alle Fälle etwas Warmes für „Drunter“ und vorzugsweise ein Cape oder Jäckchen für „Oben“. Ein paar wärmende Schuhe sind angebracht. Vor allem, wenn nach der Trauung das Fotoshooting im Freien stattfinden soll. Später können zur eigentlichen Feier und zum Tanz die Boots gegen die eleganten High Heels getauscht werden. Der Bräutigam hat es leichter, denn er braucht nur seinen dicken, wärmenden Mantel ablegen.

 

Die Dekoration

Für die Dekoration gibt es absolut keine Grenzen. Als Paar könnt ihr euch hier völlig austoben. Bei einem Lichtermeer aus Kerzen und viel Dekomaterial in euren Hochzeitsfarben entsteht eine harmonische Wohlfühlatmosphäre für eure Gäste. Bei der Wahl von kalten Farben wie weiß, silber oder eisblau ist darauf zu achten viele Kerzen aufzustellen. So sorgt ihr für ein behagliches und wohliges Flair. Entscheidet ihr euch für warme Farben wie rot oder gold darf es nicht zu weihnachtlich werden. Blumen dürfen ja auf keiner Hochzeit fehlen und auch hier gibt es ein tolles saisonales Angebot. Ein Brautstrauß mit Rosen kennt jeder, doch ein Strauß mit Christrosen, Wachsflower und Anemonen ist etwas ganz Außergewöhnliches und zieht alle Blicke auf sich.

Ihr seht, eine Winterhochzeit ist Einzigartig und hat ihren eigenen Zauber. Eine Märchenhochzeit in weiß, wenn leise die Schneeflocken vom Himmel fallen und die Braut wie eine Eisprinzessin in einer Pferdekutsche vorfährt, wird bei allen in absolut romantischer Erinnerung bleiben.

Einwegkameras – die perfekte Überraschung

© 123rf – Jozef Polc

Einwegkamaras – der Klassiker auf einer Hochzeitsfeier

Die guten alten Einwegkameras sorgen auf einer Hochzeitsfeier immer wieder für große Überraschungen. Trotz der Fotobooth-Welle werden sie nach wie vor gerne auf Hochzeiten eingesetzt. Es ist eine Möglichkeit nette, lustige und besondere Momente auch „hinter den Kulissen“ festzuhalten. Der gebuchte Fotograf ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Brautpaar oder die Gäste perfekt abzulichten. Doch eigentlich sind die ungezwungenen und spontanen Fotos, die mit einer Einwegkamera gemacht wurden, die eigentlichen Highlights im Hochzeitsalbum.

Wenn ihr auf dieses lustige Accessoires auf eurer Hochzeit nicht verzichten wollt, gibt es ein paar Dinge dabei zu beachten. Der Blitz sollte immer eingeschaltet sein, damit die Fotos auch bei romantischem Licht gut werden. Um den Gästen genügend Möglichkeiten für lustige Bilder zu bieten, sollte pro Tisch eine Kamera verteilt werden. Wenn euch die im Internet angebotenen Kameras im Design nicht gefallen, bestellt ganz weiße und gestaltet diese nach euren Vorstellungen. Damit die Einwegkameras fleißig benutzt werden, kann ein Hinweis angebracht werden:

„Liebe Gäste seid so nett,
damit die Hochzeit wird perfekt:
Nehmt die Kamera in die Hand,
knipst dann mit oder ohne Verstand
die schöne Feier und die Gäste,
als Erinnerung zum großen Feste.“

So bringst du die Stimmung an der Hochzeit in Schwung

Damit die Fotos möglichst viele verschiedene Motive haben, könnt ihr zu den Einwegkameras Aufgaben verteilen. Das animiert die Gäste zum fotografieren und macht mehr Spaß. Hier ein paar Ideen zur Inspiration:

• der älteste und der jüngste Gast  • die außergewöhnlichsten Schuhe  • den besten Tänzer in Aktion  • fotografiert den Fotografen  • ein wunderschönes Detail an der Hochzeit  • die Vorspeise  • die Hauptspeise  • den Nachtisch  • die schönste Frisur  • das schönste Kleid (nach dem Brautkleid)  • die verliebtesten Paare  • die lustigsten Socken  • die Paare, die als nächstes heiraten sollten

Eine besondere Idee ist es, Einwegkamaras als Hochzeitsgeschenk zu verschenken. Sprecht mit den Trauzeugen um Mißverständisse vorzubeugen. Es sollte geklärt sein, dass nicht schon das Brautpaar welche besorgt hat. Für das perfekte Geschenk legt ihr am besten noch einen Gutschein für die Entwicklung der Fotos dazu. So erlebt das Brautpaar überraschende und lustige Momente, wenn sie die Fotos von der Entwicklung abholen.

Die Hochzeitstorte

A bride and a groom is cutting their wedding cake

© fotolia – MNStudio

 

Der süßeste Moment des Abends

Auf diesen Moment haben viele deiner Hochzeitsgäste zur vorgerückter Stunde gewartet – Der Einzug der Hochzeitstorte. Nicht nur, dass viele dem süßen Naschwerk entgegenfiebern, auch die Präsentation und das Anschneiden der Torte wird nochmal als großer Programmpunkt gefeiert. Was viele nicht wissen, ist, dass die Hochzeitstorte eine lange Tradition hat und schon die Römer pflegten diesen Brauch.

Die meisten Brautpaare entscheiden sich für eine Hochzeitstorte im traditionellem Stil. Sie ist meist 5-stöckig und jeder Stock soll für einen wichtigen Schritt im Leben stehen. Die Geburt, die Kommunion / Konfirmation, die Heirat, einen reichen Kindersegen und schließlich der Tod. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist die Zutat Marzipan, denn dieses wird aus Zucker, Mandeln und Rosenwasser hergestellt. Auch hier hat jede Zutat ihre tiefe Bedeutung: der Zucker steht für das Glück in der Liebe, die Mandeln für die Bitterkeit und schweren Zeiten, die das Paar gemeinsam bewältigen soll und schließlich das Rosenöl für die Leidenschaft in der Liebe. Ihr seht, da bleibt nichts dem Zufall überlassen!

Es spricht aber nichts dagegen sich für eine Hochzeitstorte zu entscheiden, die einfach nur allen schmeckt. Eine üppige Cremetorte am späten Abend ist nicht jedermans Sache und wenn die Braut nunmal für Erdbeeren alles geben würde, warum nicht eine Hochzeitstorte mit Früchten. Ein einfacher Rührkuchen in Herzformat lässt auch vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Entscheidet nach eurem persönlichem Geschmack, denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen!

Übringes: Wer beim Anschneiden der Hochzeitstorte die Hand oben hat, der hat laut Brauch das Sagen in der Ehe. Also aufgepasst …

Der Junggesellinnenabschied – Keine Peinlichkeiten mehr!

46389874 - beautiful bride with happy bridesmaids celebrating hen-party with red champagne

© 123rf – Roman Samborskyi

Ein paar besondere Stunden mit Freundinnen

Der Junggesellinnenabschied ist ein alter vorehelicher Brauch, um das Junggesellenleben noch einmal richtig zu feiern. Für diesen Junggesellinnenabschied sollte allein die Braut im Mittelpunkt stehen und sich rundum wohlfühlen. Peinliche Spiele sind tabu. Der Klassiker mit Bauchladen und Schleier ist nicht mehr modern und zudem unerwünscht. Wenn einem die ehrenvolle Aufgabe zuteil wurde sich um den Junggesellinnenabschied zu kümmern, sollte man hauptsächlich die Vorlieben der Braut berücksichtigen. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Event stilvoll und ausgelassen zu feiern. Hier sind ein paar tolle Ideen für diesen unvergesslichen Tag und wenn dann die  Freundinnen die Braut abholen, kann es mit Herzklopfen losgehen…

1,2,3 für jeden ist etwas dabei …

Fotoshooting Angagiert für ein paar Stunden einen professionellen Fotografen. Er kann euch gemeisam fotografieren. Das kann vorzugsweise in eurer Lieblingskneipe, im Freien oder in einem Studio stattfinden. Mit lustigen Accessiores werden das tolle Bilder und für ganz Mutige kann z. B. ein Bodypainter dazubestellt werden.

City-Trip mit Shopping in London, Paris oder Wien! Für viele wird der Gedanke als Schnapsidee verworfen, doch dies ist eine ganz besondere Art den Junggesellinnenabschied zu feiern. Für die Braut muss natürlich das Geld von allen zusammgelegt werden.

Picknick im Grünen Sucht Euch ein schönen Park oder ein Ufer am See. Da könnt ihr   ein romantisches Picknick für die Braut gestalten. Im Vorfeld kann die Örtlichkeit mit hübschen Girlande, Laternen oder Fackeln geschmückt werden. So wird euer Zusammentreffen zu einem super entspannten Nachmittag. Leckere mitgebrachte Snacks und Cocktails runden das Event perfekt ab. Vielleicht findet sich noch eine tolle Straßenband. Diese kann für ein kleines Trinkgeld engagiert werden und so habt ihr ein Privatkonzert unter freiem Himmel. Kann es etwas schöneres geben???

Outdoor–Adventure Ist die Braut sportlich oder mutig, dann organisiert eine gemeinsame Kletter-, Rafting- oder Radtour. Dabei könnt ihr euch alle nochmal richtig verausgaben und an eure Grenzen gehen.

Beauty–Tag Das ist natürlich ganz nach dem Geschmack der Damen. Sich in einem schönen Spa-Bereich einer Schönheitsfarm bei einem Gläschen Sekt verwöhnen lassen.

DIY Etwas gemeinsam gestalten bringt gemeinsame Freude! In einer gemütlichen Runde können Tischkärtchen für den Hochzeitstag gestaltet oder die Gastgeschenke verpackt werden. Eine besondere Idee ist, unter Anleitung eines Floristen Blumenkränze für die Brautjungfern zu binden und diese dann am nächsten Tag tragen.