Brautkleider mit Tüll?

Der Stoff für Sissis Nachfolgerinnen

Tüll ist ein netzartiges Gewebe aus synthetischen Garnen und kann vielseitig verwendet werden. Man nimmt ihn gerne für Petticoats, Schleier und Röcke von Brautkleidern. Romantikerinnen fühlen sich in Hochzeitskleidern mit Tüll besonders wohl. Röcke mit zahlreichen Tülllagen erzeugen eine faszinierende Duchesse-Silhouette. Weitere Möglichkeiten des Brautstylings stellt Ihnen Marianne Werner bei www.meinbrautkleid.net vor.

Tüll sorgt für Stand bei Ballettrock und Brautkleid

Tüll ist zwar leicht, aber auch fest und recht steif. Damit ist der Stoff prädestiniert für Unterröcke, worüber sich der eigentliche Kleiderstoff ausladend ausbreitet. Ein Brautkleid mit mehrlagigem Tüllrock lässt die Braut wie eine Prinzessin wirken, denn Tüll sorgt für Volumen. Der Stoff fällt weich, gibt dem Kleid jedoch Reifrock-Optik. Zum bauschigen Rock passt ein eng anliegendes Oberteil. Dieser Kontrast wirkt raffiniert und lässt auch vollschlanke Bräute schmaler erscheinen. In feinmaschiger Verarbeitung eignet sich Tüll auch für Brautschleier und kann sogar für moderne Kleider verwendet werden. Hier wird der Glamoureffekt durch Raffungen an Po oder Rocksaum erzeugt. Zum Tüllrock passen High-Heels, elegante Sandaletten oder Satin-Pumps.

Supercoole Kombis mit Tüll

Wer den Rock von einem Brautkleid aus Tüll nach der Trauung weiterverwenden möchte, kann das Kleid problemlos ändern lassen. Insbesondere knielange Röcke eignen sich gut zum Kombinieren und können mit wenigen Kniffen zum angesagten Look verwandelt werden. Stilbrüche einbauen ist bei Tüll für den Alltag ein absolutes Muss. Zum von Natur aus verspielten Tüllrock können Sie ohne weiteres sportive Oberteile tragen. Zusammen mit Sneakers wird daraus ein auffälliges, extravagantes Outfit. Auf verspielte Oberteile wie Blusen mit Spitze oder Blumenmustern sollten Sie verzichten.

Die perfekte Brautfrisur

©123 rf – Kaspars Grinvalds

Der Weg zur perfekten Brautfrisur

Jede Braut will für ihren großen Tag das absolut perfekte Outfit haben, damit sie bei den Gästen und vor allem bei ihrem Bräutigam den „Wow-Effekt“ erwecken kann. Nach dem Brautkleid und den Schuhen gehört natürlich die perfekte Frisur dazu. Sie soll vor allem zum Stil des Brautkleides und zur ganzen Hochzeitsfeier passen.

Eine gute Planung ist alles

Im Vorfeld ist es wichtig Ideen zu sammeln. Am besten sind dafür diverse Fachzeitschriften geeignet oder man läßt sich im Internet inspirieren. Auf alle Fälle sollte sich die Hochzeitsfrisur von der alltäglichen Frisur unterscheiden. Seien sie offen für Neues! Schummeln ist an diesem Tag durchaus erlaubt. Keine langen Haare? Ihr Friseur kann mit einer Haarverlängerung oder -verdichtung ihre Traumfrisur zaubern. Haben sich zwei oder drei schöne Frisuren gefunden, sollte die Braut mit diesen Fotos zum Friseur gehen und sich beraten lassen. Nehmen sie unbedingt auch ein Foto von ihrem Brautkleid mit, damit später alles harmonisch zusammenpaßt. Durch ein Probestyling läßt sich feststellen, ob die Frisur den Vorstellung entspricht. Schauen sie nebenbei auf die Uhr, wieviel Zeit für den Friseur eingeplant werden muss. So läßt sich unnötiger Stress am Hochzeitstag vermeiden.

Die neuen Trends

Groß im Trend sind im Moment Brautfrisuren in die Blumen eingearbeitet werden. Frische Blumen verleihen der Frisur einen sehr außergewöhnlichen und edlen Touch. Da frische Blumen unter Umtsänden nicht den ganzen Tag halten, müssen sie zwischendurch ausgetauscht werden. Eine andere Möglichkeit ist, Seidenblumen zu verwenden. Diese halten den ganzen Tag und sehen immer perfekt aus. Für Bräute mit kurzen Haaren gibt es ebenfalls eine gute Möglichkeit ihre Frisur in ein besonderes Licht zu rücken – den Fascinator. Dies ist ein festlicher Kopfschmuck der aus Federn, Spitze, Netzen oder Perlen gearbeitet ist. Er wird mit Haarnadeln unsichtbar am Kopf befestigt. Dieses Accessoires ist auf alle Fälle ein Hingucker und verleiht der Braut mit kurzen Haaren eine weibliche und verspielte Note.

Fazit

Alle Bräute wollen an ihrem schönsten Tag im Leben atemberaubend aussehen. Dazu gehört auch die Brautfrisur die den ganzen Tag perfekt halten und trotzdem nicht zu frisiert aussehen soll. Ein natürliches Aussehen hat Vorrang und so steht den Ahhhs…. und Ohhhs… nichts mehr im Weg.

 

 

 

Elegantes Blau – Verzaubere deine Hochzeitsgäste

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Ein kühles Styling gefällig für den heißesten Tag im Leben? Dafür passt unser Hochzeitskarten-Motiv „Venezia Aqua“ hervorragend. Der warme Blauton verbindet sich mit passender Deko in Silber und Champagner zu der gewünschten Wohlfühl-Atmosphäre.

Also keine Scheu mehr vor Blau! Und falls Ihr doch noch ’ne Spur Farbe wollt, dann unbedingt mit einem Spritzer Rosé (bspw. für Blumen-Deko) … et Voilà!

Die Brautschuhe

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© fotolia – haber1965

Die Brautschuhe

Die Schuhe sind nach dem Brautkleid das wichtigste Accessiore. Da werden vor allem die Damen unter uns nickend zustimmen. Zu einem alltäglichen, eleganten Schuh unterscheidet sich der Hochzeitsschuh vor allem in der Farbe und teilweise im Material. Die Farbe ist vorzugsweise weiß, creme oder rosé. Beim Material wird eine feine Oberfläche aus zartem Leder oder Satin bevorzugt. Dieser filigrane Schuh kann mit Perlen, Pailletten oder Schleifen verziert sein. Für die Wahl der Brautschuhe gibt es keine Faustregel, doch ein paar wichtige Punkte gibt es zu beachten.

 

Wichtige Tipps

Farbe:

Das Brautkleid und die Schuhe müssen farblich auf alle Fälle aufeinander abgestimmt werden. Zu einem weißen Kleid paßt einfach nur ein weißer Schuh. Das gleiche gilt, wenn die Braut in ihrem Traumkleid in der Farbe „elfenbein“ heiraten möchte. Auch hier müssen die Schuhe unbedingt die gleiche Farbe haben, damit das Arrangement stimmig wirkt.

Modell:

Welches Modell passt zu meinem Kleid? Hier gilt vor allem der Hinweis, je aufwändiger das Brautkleid verarbeitet ist, desto schlichter sollte der Schuh sein. Hat sich die Braut für ein Kleid im reduzierten Stil entschieden, so kann hier gerne ein extravaganter Schuh dazu getragen werden. Zu festlichen, langen Hochzeitskleidern passen Klassiker wie Pumps.  Brautschuhe im Sandaletten-Stil passen ebenso perfekt dazu. Sehr edel wirken Slingpumps-Modelle. Bei kurzen Brautkleidern passen idealerweise Schuhe mit Stiletto-Absatz oder klassiche High Heels. Dieses Arrangement ist vor allem für kleinere Frauern geeignet. Es verlängert optisch das Bein und lässt die Silhouette schlanker wirken.

Absatzhöhe:

Hier ist alles möglich. Bräute, die es gewohnt sind in hohen Schuhen zu laufen, können gerne aus dem großen Sortiment einen eleganten Schuh mit Absatz wählen. Für Ungeübte wäre ein Schuh mit kleinem Absatz angebrachter. Um eine gute Figur auf der Tanzfläche zu machen, kann die Braut im Vorfeld mit ihren neuen Schuhen laufen üben. Das ist ein wertvoller Tipp, denn die Brautschuhe sollten vorher unbedingt eingetragen werden. Falls die Sohle zu rutschig ist, hilft hier ein alter Trick. Die Sohle kann mit einem Schmirgelpapier bearbeitet und angeraut werden. So lässt sich mancher Sturz auf der Tanzfläche vermeiden.

Kleiderlänge:

Für die Braut ist die Wahl, welches Kleid sie bei ihrer Hochzeit tragen wird wohl die Wichtigste. Das ist auch gut so und steht an erster Stelle. Hat sie ihr Traumkleid gefunden, so kann anschließend dazu ein passender Schuh gewählt werden. Nun geht es an die Feinabstimmung. Die meisten Brautkleider müssen in der Länge individuell auf die Braut angepasst werden.  Bei der gemeinsamen Anprobe von Schuh und Kleid kann die endgültige Kleiderlänge festgelegt werden. So entsteht ein perfektes Bild der Braut.

 

Fazit

Es gibt eigentlich nur einen wichtigen Tipp, den die Braut beim Kauf ihrer Hochzeitsschuhe beachten sollte: Bequem muss er sein! Der Hochzeitstag ist für die Brautleute ein Marathon, der früh morgens beginnt und erst spät in der Nacht endet. Dazwischen liegen unendlich viele Schritte und Tänze. Für einen bequemen Schuh wird die Braut unendlich dankbar sein. Wenn sie am Ende des Festes denkt: „… ich hätte noch Stunden mit meinem Traumprinzen weitertanzen können …“,dann hat sie den richtigen Schuh gefunden. Glückwunsch!